2. März 2026
VfL Brochenzell – TSV Eschach 1:2
In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab und versuchten, sich an die Platzverhältnisse zu gewöhnen. Die Gäste aus Eschach verzeichneten dabei leichte Vorteile im Ballbesitz, ohne zunächst zwingend gefährlich zu werden.
Die erste brenzlige Situation entstand nach einem Eckball für Eschach, der durch den Brochenzeller Strafraum segelte und zunächst zur nächsten Ecke geklärt werden konnte. Diese brachte jedoch die Führung für die Gäste: Der Ball wurde scharf auf Höhe des Fünfmeterraums getreten, wobei VfL-Keeper G. Beck im Getümmel – durchaus foulverdächtig – entscheidend behindert wurde und den Ball unglücklich nur noch ins eigene Tor zum 0:1 klären konnte.
Der VfL benötigte anschließend einige Minuten, um wieder Ordnung ins eigene Spiel zu bringen. Zwar bemühten sich die Hausherren zunehmend um Spielanteile in der gegnerischen Hälfte, klare Torchancen blieben jedoch aus. Durch die offensivere Ausrichtung boten sich Eschach immer wieder Kontermöglichkeiten. Eine davon wurde besonders gefährlich, als T. Weiß mit einem sehenswerten Volleyschuss vom Sechzehnereck VfL-Schlussmann zu einer Glanzparade zwang.
Der daraus resultierende Eckball sorgte erneut für Unruhe im Brochenzeller Strafraum. Diesmal wurde der Ball auf den kurzen Pfosten gezogen, wo S. Sprenger gekonnt verlängerte und zum 0:2 ins lange Eck traf. Mit diesem bis dahin verdienten Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel warf der VfL nochmals alles nach vorne und versuchte, den Anschlusstreffer zu erzwingen. Dadurch ergaben sich wiederum Räume für Eschacher Konter. Insgesamt entwickelte sich in der zweiten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel, in dem jedoch auf beiden Seiten klare Torchraumszenen Mangelware blieben.
In der Schlussphase startete Brochenzell schließlich die Offensive. Dabei wurde M. Marschall im Strafraum elfmeterwürdig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte B. Schwier in der 90. Minute souverän zum 1:2-Anschluss. Auch die anschließende Nachspielzeit brachte keine weiteren Treffer mehr ein, sodass der VfL – wenn auch ärgerlich nach zwei Gegentoren infolge von Standardsituationen – seine erste Heimniederlage der Saison hinnehmen musste.
Dennoch zeigte die Partie erneut, dass der VfL mit den Topmannschaften der Liga durchaus mithalten kann.