Fußball

TSV Meckenbeuren – VfL Brochenzell 2:2 (1:1)

31. März 2026

Das Gemeindederby in Meckenbeuren begann vor zahlreichen Zuschauern sofort spektakulär: Bereits nach wenigen Sekunden nutzte N. Marschall einen frühen Fehler des VfL eiskalt aus und brachte den TSV mit 1:0 in Führung. Auch in der Folge wirkte Brochenzell ungewohnt verunsichert und leistete sich mehrere einfache Fehler im Aufbauspiel, die Meckenbeuren jedoch nicht konsequent verwerten konnte.

Die erste große Chance der Gäste hatte J. Feierle, der im Strafraum frei zum Abschluss kam – der TSV-Keeper parierte jedoch stark. Meckenbeuren blieb weiterhin gefährlich, insbesondere nach mehreren Eckbällen. Der „Dosenöffner" für den VfL folgte schließlich in der 30. Minute: B. Schwier setzte sich über die linke Seite durch und bediente mustergültig C. Hirscher, der in Torjägermanier zum 1:1 ausglich. Brochenzell wurde danach aktiver und übernahm zunehmend die Kontrolle, sodass es mit einem insgesamt gerechten Unentschieden in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Wiederanpfiff tasteten sich beide Teams zunächst ab. In der 59. Minute ging der TSV jedoch erneut in Führung: Ein abgefangener Ball im Brochenzeller Aufbauspiel landete mit etwas Glück im Strafraum, wo J. Fischer aus rund zehn Metern zum 2:1 ins lange Eck einschob. Meckenbeuren blieb anschließend am Drücker, verpasste es aber, den Vorsprung auszubauen.

So blieb der VfL im Spiel und kam in der 69. Minute erneut zum Ausgleich. Eine Hereingabe, die an Freund und Feind vorbeisegelte, köpfte der eingewechselte M. Amann aus kurzer Distanz zum 2:2 ins Tor. In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte Möglichkeit hatten die Gäste in der 89. Minute: Lekovic setzte sich über links durch und legte auf Feierle ab, der per Hacke am hervorragend reagierenden TSV-Keeper scheiterte. Auch der Nachschuss von C. Hirscher wurde vom Torhüter entschärft.

Am Ende blieb es beim leistungsgerechten 2:2 – ein unterhaltsames und spannendes Derby, das den Zuschauern bis zum Schluss einiges bot.

D.Keller

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